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baibanella
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« am: Juni 15, 2010, 21:17:08 » |
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Nächste Woche organisiert der Deutsche Ethikrat ein "Forum Bioethik" unter dem Titel "Intersexualität - Leben zwischen den Geschlechtern". Obacht: Zur Teilnahme ist eine Online-Anmeldung erforderlich, Anmeldeschluss ist heute! Seit 14 Jahren kämpfen deutschsprachige organiserte Zwitter gegen kosmetische Genitaloperationen an Zwitterkindern und für die Durchsetzung des Menschenrechts auf körperliche Unversehrtheit auch für Zwitter. Diese Forderungen stehen nicht zufällig an der Spitze aller Forderungslisten (nicht nur) deutschsprachiger Zwitterorganisationen. Seit bald 2 Jahren wird der Ethikrat u.a. von Daniela Truffer von der Menschenrechtsgruppe Zwischengeschlecht.org kontinuierlich über die massiven Menschenrechtsverletzungen an Zwittern informiert und zum Handeln aufgefordert – bisher erfolglos. Deshalb ist die Tatsache, dass der Ethikrat nun zumindest eine öffentliche Diskussionsveranstaltung zum Thema ankündigt, erst einmal positiv zu bewerten und schürt neue Hoffnungen. Hat es der Ethikrat nun endlich begriffen und will auch entsprechend handeln? Leider lässt die Ankündigung zur Veranstaltung wenig Gutes erwarten: http://blog.zwischengeschlecht.info/post/2010/06/15/Veranstaltung-des-Ethikrates-in-Berlin%2C-Mi-23.6.10-18h%3A-%22Intersexualit%C3%A4t-Leben-zwischen-den-Geschlechtern%22
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« Letzte Änderung: Juni 15, 2010, 21:18:22 von baibanella »
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Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar. Ingeborg Bachmann
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Lucie
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« Antworten #1 am: Juni 16, 2010, 07:43:57 » |
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Hallo baibanella,
"ihr" (?) seit 2 Jahren dran, den Ethitrat zu bewegen (?)(zu was?), wieviele Gespräche habt "ihr" geführt und wo sind die Ergebnisse? .... , der Verein Intersexuelle Menschen e.V. ist genau so lange dran und im Gegensatz zu "Euch" werten wir die Einladung als positiv und wir werden dort in Berlin die Auseinandersetzung suchen. Und wir urteilen dann. Nicht vorher. Wer hinter jeder unglücklich formulierten Einladung gleich einen Angriff wittert, hinter jeder Veranstaltung eine Mittäterschaft, der peilt die Lage nicht. In Deutschland tut sich was, denn der Druck zwischen den Ministerien erhöht sich. Ich verstehe die Verhaltensmuster einzeler Menschen nicht: Wie kann man Menschen offen in den Rücken fallen, die in die gleiche Richtung gehen? Du kennst meine Einstellung dazu : Keine Fremdbestimmung auch nicht von männlichen Weissrücken(oder solchen, die sich dafür halten). Im Übrigen finde es sehr schade, dass "ihr" über Sachverhalte schreibt, diese anprangert, über die "ihr" euch nicht informiert habt. Ich meine, das "ihr" damit der Intersexbewegung keinen Dienst erweist. Ich distanziere mich von der Art und Weise, wie hier Tatsachen verdreht werden. Ich wünschte, " ihr" würdet erkennen, dass "ihr" Euch selbst isoliert. Ich finde das sehr schade, aber ich wünsche Euch, dass "ihr" in der Schweiz mehr Erfolg für die Verbesserung der Situation intersexuell klassifizierter Menschen habt mit Eurer Auffassung von menschlichem Umgang.
LG Lucie
PS.: "Ihr" habt die Veranstalter in Berlin der Queer/Grüne völlig unnötig und unberechtigt angeschossen. Das war eine sehr gute Veranstaltung und hat sehr deutlich gemacht, dass hier Handlungsbedarf besteht für die Menschenrechte intersexueller Menschen.
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baibanella
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« Antworten #2 am: Juni 16, 2010, 17:23:22 » |
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hallo lucie
zwischengeschlecht.org informiert transparent über eingaben, austausch und ergebnisse, zum beispiel beim deutschen ethikrat, sektionen von amnesty international, bundestagsparteien, frauen- und menschenrechtsorganisationen, netzwerk dsd oder dem internationalen olympischen komitee. wie du ja selber weisst und dich sonst mit einer internetsuche rasch informieren könntest.
vom verein vermisse ich eine solche transparente informationspolitik schon länger.
aber vielleicht informierst du ja hier mal, wo und wie denn du dich jeweils konkret und mit nachdruck einsetzst für die durchsetzung des menschenrechts auf körperliche unversehrtheit für alle zwitter oder für ein verbot von genitalverstümmelungen an zwitterkindern?
oder wo du zum beispiel den weisskitteln vom netzwerk dsd zuletzt öffentlich paroli geboten hast, statt sie zu legitimieren?
würde vielleicht noch ein paar andere leute ebenfalls interessieren.
liebe grüsse
nella
p.s.: interessant finde ich deine formulierung "offen in den rücken fallen", auch in bezug auf dein verhalten mir gegenüber im verein.
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« Letzte Änderung: Juni 16, 2010, 17:24:40 von baibanella »
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Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar. Ingeborg Bachmann
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claudia
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« Antworten #3 am: Juni 16, 2010, 19:29:18 » |
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...vom verein vermisse ich eine solche transparente informationspolitik schon länger. Die haben schon mehr Leute vermisst und haben das auch diesem und im "XY-Forum" angesprochen. Wenn das Thema jetzt im öffentlichen Teil angekommen ist, dann kann man das ja ruhig dazu sagen. intersexuell klassifizierter Menschen Die undurchsichtigen „Klassifizierungen” sind nach meiner Einschätzung der Hauptgrund für die Geheimniskrämerei. Man kann es ja nicht wirklich erklären und flüchtete in immer geschraubter, gedrechselter und verschwurbelter daher kommende Ersatzerklärungen. Ein Vatikan ohne Kirche. Bekannt ist nur, dass eine ursprünglich aus Sachsen-Anhalt stammende Zahl über Neugeborene, die auf ca. 100 000 Zwitter in der BRD hochgerechnet wurde, mit Klassifizierungsmanipulatioenen auf 8000 bis maximal 10 000 herunter „klassifiziert” wurde. Das bedeutet, dass 90 000 wieder ganz von vorne anfangen müssen, wenn sie sich selbst vertreten wollen und wieder gegen die reaktivierte Tabuisierung ankämpfen müssen. Und damit auch gegen Märchenerzähler, die die Geheimniskrämerei für ihre Ammenmärchen ausnutzen. Mit einem Mindestmass an Vernunft statt der erstarrten Ideologie könnte Manches einfacher sein.
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« Letzte Änderung: Juni 16, 2010, 21:53:40 von claudia »
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greif niemals in ein wespenennest , doch wenn du greifst, dann greife fest
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Neri
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« Antworten #4 am: Juni 17, 2010, 05:46:11 » |
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Ist ein Zwitter "böse" wenn er für Personenstandsrechtdisskusionen ist, weil er befürchtet im Gefängnis vergewaltigt zu werden?
Endet das Recht auf körperliche Unversehrtheit nach dem Kleinkindalter?
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« Letzte Änderung: Juni 17, 2010, 08:36:22 von Neri »
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Lucie
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Mensch
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« Antworten #5 am: Juni 17, 2010, 06:14:48 » |
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@ Baibanella : Du lenkst ab.Was interpretierst du in meinen Text hinein? Über alle Aktivitäten hat der Vorstand umfassend auf der Jahreshauptversammlung vor 2 Monaten 2,5Std. die Mitglieder informiert. Seit April ist auf der Seite Intersexuelle Menschen e.V. ein link Aktivitäten und Aktuelles, da kann sich jeder informieren. Spezielle Fragen beantworte ich den Mitgliedern des Verein gerne und immer per Mail oder telefonisch. Aktive Mitglieder des Vereins sind miteineinder gut vernetzt. Leider ist es so, das gegenüber anderen das Vertrauen stark gesunken ist. Der Vorstand des Vereins berät sich mindestens 2 mal pro Woche und wir können uns vor Arbeit kaum retten. Eine vertrauenswürdige Person, die bereit ist den politischen Kampf unbezahlt pressetechnisch im Sinne des Vereins zu unterstützen, haben wir derzeit leider nicht. Mehr ist nicht drin und nicht zu erwarten von einem ehrenamtlichen Vorstand. Und mit der Kritik muß ich leben. So ist es. Zur Frage, wann ich letztmalig die Arbeit von Euro - Dsd öffentlich kritisiert habe: letzte Woche im Abgeordnetenhaus des deutschen Bundestages und bei der Abendveranstaltung der Queer/Grüne, auf der mir die Abgeordnete Monika Lazaar öffentlich Hilfe zugesagt hat. Bei Queer / Grüne sind mehrere intersexuelle Menschen organisiert( Hinweis zum in den Rücken fallen). Der Unterschied zwischen dem Weg, den "ihr" geht in der Schweiz geht , ist sehr auf deine Person zugeschnitten, einen demokratischen Unterbau hat eure Vereinigung nicht. "Zwischengeschlecht" verkörpert für viele intersexuell klassifizierte Menschen das Musterbeispiel hilfloser männlicher Agression. Dies wurde von Mitgliedern des Vereins thematisiert und auch mehrheitlich abgelehnt. Das ist "eure " Plattform, nicht unsere. Wir respektieren das. Und finden es eher schade, dass es hier keine vernüftige Zusammenarbeit geben kann. Wir gehen im Prinzip in die gleiche Richtung, doch der politische Plan ist unterschiedlich. In der Bundesrepubublik Deutschland bewegt sich etwas zu unseren Gunsten. Es ist ein Prozeß, der langsam zu Gesprächen führt. Und wenn Menschen sich zu einem Gespräch aufmachen, guten Willen zeigen, dann sollten wir das Gespräch suchen und führen. Da ist es mehr als unglücklich, wenn da im Vorfeld, die Tür ist gerade offen, herumgekotzt wird. Ich lasse solche Leute nicht rein. Das ständige Kommentieren ohne Legitimation, ohne weitere Hintergrundinformation auf alles schießen, was sich bewegt - das ist unerträglich. Das sich aktive Vereinsmitlieder mitlerweile regelmäßig für die literarische Ergüße , die sie nicht zu vertreten haben, erklären müssen, ist mehr als peinlich. Veröffentlicht doch mal Eure Aktivitäten aus dem Schweizer Aktionsfeld. Was hat sich getan, welche Gesetze wurden geändert? An welchen Schattenbericht schreiben die Menschenrechtler gerade? Wir schreiben am UN - Sozialpakt und an der UN - Behindertenkonvention, sowie am Schattenbericht für die Kinderrechte in der Bundesrepublik. Da kommt dann auch wieder Euro - DSD vor. Ansonsten, verabschiede ich mich hier mal wieder. @ alle: Ich freue mich über jeden Unterstützer bei den Veranstaltungen und wer Unterstützung bei einer Veranstaltung braucht, der melde sich bitte bei vorstand@intersexuelle-menschen.net. @Claudia : sorry, keine zeit für weitere Ergüsse.  Und nun gehts wieder an die Arbeit.
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Michel
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« Antworten #6 am: Juni 17, 2010, 15:28:19 » |
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Svenja Berlin
Svenja schaute aus dem Fenster. Es würde ein sonniger Tag werden, schön für ihn. Der sonnige Tag zeichnete sich über den Dächern der anderen Wohnblocks ab, die Häuser ockerfarben, keine Bäume, unten auf der Bank hingen schon am Morgen drei junge Männer rum. Hip-Hop plärrte bis in den zehnten Stock, die Jungen waren zu angespannt, um im Takt zu wippen. Viel zu langsam, der Scheißtakt. Testestoron und Dummheit im Kopf. Agressiv und gelangweilt. Schlechte Kombination. Irgendwann würden sie vor Gericht landen wegen irgendwas und würden sagen, dass sie ohne Schuld seien, weil ihre Eltern aus der Türkei, Bosnien, Marokko gekommen wären und sie hier Menschen zweiter Klasse wären und keine Chancen und all der Scheiß, und dann würden sie freikommen, ein Sozialarbeiter würde sie besuchen, und im Senat würden sie eine Eingabe für ein neues Jugendzentrum machen. In ein paar Jahren gäbe es dann ein Jugendzentrum, immer organefarben, und die jungen Männer würden dort hocken und Tags an die Wände schmieren in Anfällen von Elan.
Aus: Sibylle Berg: Die Fahrt.
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baibanella
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« Antworten #7 am: Juni 18, 2010, 11:32:31 » |
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@neri:
logisch haben auch erwachsene zwitter das recht auf körperliche unversehrtheit, und sind personenstandrechtsdiskussionen an sich nicht "böse".
wie oft bei politischen diskussionen geht es jedoch um prioritäten. wir müssen wohl nicht lange darüber diskutieren, welches risiko für zwitter das grössere ist: vor dem erwachsenenalter opfer von menschenverachtenden medizynern zu werden, oder als erwachsener zwitter wegen personenstandsproblemen im gefängnis vergewaltigt zu werden.
politisch verantwortliches handeln sollte die grössten probleme zuerst angehen, und nicht in erster linie eigeninteressen dienen.
wer in der politik diskussionen über das personenstandsrecht ins zentrum stellt auf kosten der diskussion über ein verbot der verstümmelungen an zwitterkindern, während immer noch täglich weitere kinder genitalverstümmelt werden, handelt unsolidarisch und politisch unverantwortlich.
aus diesen grund stellt zwischengeschlecht.org die forderung nach einem verbot der genitalverstümmelungen an die 1. stelle, und die personenstandsdiskussion an die 3., und handelt auch entsprechend.
@lucie:
ich nehme zur kenntnis, dass du nicht sagen kannst, wo und wie du dich konkret für die körperliche unversehrtheit aller zwitter und für ein verbot der genitalverstümmelungen einsetzst. ebenso wenig, wie du konkret die medizyner vom netzwerk davon abhalten willst, den verein weiterhin als legitimation zu benützen (was schon seit längerem auch von anderen kritisiert wird).
auch betreffend das auswärtige amt, der ausschuss für menschenrechte und humanitäre hilfe, die hamburgische bürgerschaft, überall wird die bundesregierung zu recht sagen können, es "werde ja etwas getan" und sich dabei auf "zusammenarbeit" mit dem verein berufen können.
während die genitalverstümmelungen an zwittern unverändert weiterlaufen und ausgerechnet diesbezüglich nirgends etwas geschieht. stets das gleiche muster.
wie nun auch bei der "unglücklich formulierten" ankündigung des (bundesfinanzierten) ethikrats, wieder als resultat von "gesprächen" mit dem verein.
nach allem, was ich weiss, hat der verein zeit und geld für geheimverhandlungen und elefantenrunden, jedoch nicht für öffentlichkeitsarbeit. der verein hat zeit und geld, um anwälte zu bezahlen für behindertenausweise. zwitter, die ihre medizyner anzeigen wollen, erhalten jedoch keine unterstützung.
im gegenteil, zwitter, die medizyner konkret und öffentlich kritisieren, werden vom verein seit jahren gemobbt, diskreditiert und der verein versucht, sie mundtot zu machen. ebenso wie alle, die es wagen, eine andere meinung zu haben oder sich über diese praktiken kritisch zu äussern.
schade, schade ...
liebe grüsse
nella
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Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar. Ingeborg Bachmann
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Michel
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« Antworten #8 am: Juni 19, 2010, 07:21:33 » |
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aus diesen grund stellt zwischengeschlecht.org die forderung nach einem verbot der genitalverstümmelungen an die 1. stelle, und die personenstandsdiskussion an die 3., und handelt auch entsprechend.
Das ist schade, denn beides greift ineinander. Für 58.- € gibt es beides in dem schon erwähnten Buch von Angela Kolbe. Zitat:
"Die Vorgabe des Parlamentsvorbehalts ist damit nicht erfüllt, es liegt keine ausreichende gesetzliche Grundlage vor. Das Personenstandsgesetz ist in diesem Fall als verfassungswidrig zu beurteilen." "Das allgemeine Persönlichekeitsrecht gebietet, jedem Menschen en Personenstand zuzuordnen, dem er seiner physischen und psychischen Konstitution nach angehört. Intersexuelle jedoch bleiben ihr Leben lang an ein (juristisches) Geschlecht gebunden, das ihrer Identität und ihrem Körper nicht entspricht. Damit liegt eine Benachteiligung vor." "Die Anerkennung von nur zwei Geschlechtern im Personenstandsrecht ist damit als eine Diskriminierung intersexueller Menschen wegen des Geschlechts im Sinne von Art. 3 Abs. 3 S.1 GG zu beurteilen."
In Kapitel C wird dann das Recht auf körperliche Unversehrtheit gem Art. 2 Abs. 2 S.1 GG überprüft. Fazit:
"So stellt die Eintragung eines interesexuellen Menschen als männlich oder weiblich im Geburtsregister gegen seinen Willen einen Verstoß gegen das allgemeine Persönlichkeitsrecht gemäß Art. 2 Abs. 1 iVm Art. 1 Abs. 1 GG und das Verbot der Diskriminierung wegen des Geschlechts nach Art. 3 Abs. 3 S. 1 GG, bzw. gegen den allgemeinen Gleichheitssatz, Art. 3 Abs. 1 GG, dar. Zudem ist durch die geschlechtszuweisenden Operationen und Hormonbehandlungen das Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit nach Art. 2 Abs. 2 S.1 GG versletzt."
Ich halte beide Bestrebungen, zwischengeschlecht und Intersexuelle Menschen für gescheitert. Zuvor scheiterte die ISNA. Alles war / ist weniger wert als 58,- €. Das kann man natürlich auch für den Film Das verordnete Geschlecht behaupten, der 35,- € kostet. Aber dieser hatte lediglich skandalisiert. Danach kam nichts brauchbares mehr.
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« Letzte Änderung: Juni 19, 2010, 08:27:00 von Michel »
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Lucie
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« Antworten #9 am: Juni 19, 2010, 18:20:01 » |
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Deine Aussagen werden durch üble Nachrede nicht besser! Die Forderungen des Vereins sind seit 3 Jahren unverändert.Spenden und Eigenleistungen mögen dir fremd sein. Du kannst gerne meine Kreditkartenbelastungen einsehen, die ich privat aufwende. Auf diese Schlammschlacht lasse ich mich nicht ein. Du lenkst immer ab...
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« Letzte Änderung: Juni 19, 2010, 18:35:25 von Lucie »
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baibanella
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« Antworten #10 am: Juni 20, 2010, 12:44:49 » |
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@michel: In Kapitel C wird dann das Recht auf körperliche Unversehrtheit gem Art. 2 Abs. 2 S.1 GG überprüft.
vor zwei jahren publizierte die autorin angela kolbe eine übersicht über ihre forschungen in "liminalis". darin kam das recht auf körperliche unversehrtheit gar nicht erst vor. als bestes mittel zur verbesserung der situation intersexueller menschen wurde eine änderung des transsexuellengesetzes empfohlen. http://blog.zwischengeschlecht.info/post/2008/07/24/Aus-Transschandrien-nix-neuesnach einer geharnischten kritik auf zwischengeschlecht.info hat die autorin nun anscheinend die zentrale problematik der verletztung des rechts auf körperliche unversehrheit immerhin noch als anhängsel eingebaut. das ist ja schon mal ein anfang ... @lucie: üble Nachrede
nach geschlechterstereotypischen, zoologischen und nationalistischen "argumenten" als nächstes leere drohungen mit rechtlichen schritten. stets dasselbe muster. Forderungen des Vereins
ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, wer vor zwei jahren darauf bestand, dass der verein endlich eine forderungsliste haben müsse und sie in der bestehenden form im vorstand durchsetzte. und wer mich dafür mobbte. Kreditkartenbelastungen
es geht nicht darum, wer die grössere kreditkarte hat, sondern um transparenz, entschlossenheit und sich nicht immer wieder von medizynern und politikern über den tisch ziehen zu lassen. liebe grüsse nella
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Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar. Ingeborg Bachmann
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Michel
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« Antworten #11 am: Juni 20, 2010, 13:59:59 » |
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Na, na. ... Rechts auf körperliche unversehrheit immerhin noch als anhängsel ... Das Buch ist eine Dissertation, Dr. Angela Kolbe arbeitet am Landgericht Frankfurt und ich werde das Buch dem Finanzamt vorlegen, wenn ich in einigen Monaten hoffentlich eine Existenz gründe. Derzeit besuche ich einen Existenzgründerkurs. Ich biete dann Bewerbungsvideos an für Leute, die einen Zugang auf den Arbeitsmarkt suchen. In Hamburg gibt es so etwas schon http://www.bewerbungsvideo.com/U25.html. Aus Hartz IV heraus eine Existenz zu gründen gilt als Quadratur des Kreises. Aber eine habe ich ja schon hinter mir... Ausserdem kann man erwähntes Buch als Vorlage für Klagen nach dem OEG verwenden. Eine Bekannte von mir geht diesen Weg jetzt mit einem Anwalt und will mit dem Resultat die Zukunft finanzieren. Und Cheryl Chase, Gründerin von der ISNA, arbeitet wieder in der EDV. Es muss ein Danach geben und alles Bestreben muss darauf ausgerichtet sein, Intersexuellen eine Zukunft zu ermöglichen. So sollte man vor Augen haben, dass die Eingriffe an Intersexuellen nicht einer wirtschaftlichen Existenz förderlich sind und das allzu tiefe Einlassen darauf und deren Strukturen auch nicht. Und man muss wissen, wer einen dann wieder aus der Schoose holt. Der Staat und seine Professoren wie jetzt in Berlin incl. Wiesemann und Richter-Appelt sind keine Steuerzahler im wirtschaftlichen Sinne. Das waren die Leute der Grünen in Bremen auch nicht, deshalb ist es interessant, was das Finanzamt zu einer Geschlechtszuweisung gegen Willen zu sagen hat. Es entgehen ihnen Millionen € Gelder, das ist der Schaden. Man wird mir beim Finanzamt die gleiche Frage stellen wie bei der Arge, warum ich seit vielleicht 13 Jahren keine Steuern zahle. Gut, dass ich den o.g. Dokufilm habe. Und ich verweise auf die Situation Transsexueller "Immer wieder haben Behörden und Unternehmen sich geweigert, Unterlagen oder Zeugnisse neu zu erstellen. Für die Betroffenen folgt deswegen nach dem Kampf um die neue Identität häufig ein Krieg um die Anerkennung der neuen Realität durch die Umwelt. Unser Gesetzentwurf sieht nun bei einer vorsätzlichen und beharrlichen Verweigerungshaltung eine strafbewehrte Ordnungswidrigkeit vor." ( www.mut23.org) Ich werde den Kampf gegen Nicht-Arbeitende nicht führen. Jeder muss schon zusehen, was er aus seinem Leben macht. Ganz ungefährlich ist das Terrain in meinen Augen nicht.
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kwhal
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« Antworten #12 am: Juni 21, 2010, 01:47:21 » |
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Michel - - den Begriff "Existenzgründung" finde ich dumm und diskriminierend. Du meinst bestimmt die Aufnahme einer beruflich selbständigen Tätigkeit. Du und ich und all die anderen existieren doch auch so. Für die meisten Menschen wäre berufliche Selbständigkeit eh problematisch. So sind die Menschen. Findest du angestellte Personen peinlich oder minderwertig? Auch wenn du sagst, daß du das nicht tust - ich fühle mich von deiner fortgesetzten Begriffswahl diskriminiert. Man wird mir beim Finanzamt die gleiche Frage stellen wie bei der Arge, warum ich seit vielleicht 13 Jahren keine Steuern zahle. Gut, dass ich den o.g. Dokufilm habe. Und ich verweise auf die Situation Transsexueller "Immer wieder haben Behörden und Unternehmen sich geweigert, Unterlagen oder Zeugnisse neu zu erstellen. Für die Betroffenen folgt deswegen nach dem Kampf um die neue Identität häufig ein Krieg um die Anerkennung der neuen Realität durch die Umwelt. Unser Gesetzentwurf sieht nun bei einer vorsätzlichen und beharrlichen Verweigerungshaltung eine strafbewehrte Ordnungswidrigkeit vor." Das finde ich grundsätzlich begrüßenswert, daß du dich mit Transsexualisten solidarisierst, und das wo die doch viele Jahre lang auf deiner Haß- und Verachtungsliste standen. Neri - - Vergewaltigungen in Gefängnissen liegen doch nicht am falschen oder richtigen Personenstand, sondern daran, daß die Aufseher billigen bis fördern, das die Insassen eine Hierarchie errichten und ausüben. Das Böse sollte schwinden nicht aus Angst vor Strafe, sondern dank Einsicht und gutem Willen. Zwangsoperationen sind schlimm und sollten aufhören. Über weiteres ließe sich danach reden.
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Ich möchte nicht als Nebenwiderspruch von jemandes Theorie gesehen werden, wie auch ich niemanden als Nebenwiderspruch einer Theorie sehen möchte. Und falls mir solches unterliefe, so weist mich bitte entsprechend drauf hin, solches zu ändern. Danke.
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Neri
Member

Offline
Beiträge: 118
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« Antworten #13 am: Juni 21, 2010, 06:57:51 » |
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Zwangsoperationen sind schlimm und sollten aufhören.
Das will ich auch nicht abstreiten.
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claudia
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« Antworten #14 am: Juni 21, 2010, 14:57:56 » |
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- den Begriff "Existenzgründung" finde ich dumm und diskriminierend. Du meinst bestimmt die Aufnahme einer beruflich selbständigen Tätigkeit. Du und ich und all die anderen existieren doch auch so. Spontan stimmte ich dem zu, weil ich die Gleichsetzung Gewerbe = Existenz, Angestellte Tätigkeit = Nichtexistenz auch immer als diskrimierend emfand.Viele Geschäftsinhaber hätten ja ohne die realexistenten Angestellten gar keine Existenz. Auch Bewerbervideos würden ohne die Exiistenz von Suchern einer Anstellung nicht existieren. Nach einigem Nachdenken kann ich mir aber schon vorstellen, dass für Michel an dieser Existenz mehr an "Sein" hängt als nur eine Form des Erwerbes. Wenn man allerdings das Wort "Existenz" in "google" eingibt, dann erscheinen in der Vorauswahl tatsächlich nur Suchergebnise, die Existenz mit Gewerbe gleichlsetzen. Wer mehr über die Bedeutung des Begriffes wissen wil, muss noch mal klicken. Das ist schon beschämend für den geistuígen Zustand unserer Gesellschaft. Steuern habe ich 35 Jahre lang bezahlt, auch heute zahle ich noch Mehrwertsteuer. Das verschafft keinen besonderen sozialen Status, auch keine grössere Glaubwürdigkeit in eigenen Angelegenheiten, soweit die nicht im Rahmen der Normbürgerlichkeit liegen. Höher in der Hierarchie stehen Steuervermeider. Dahin kommt man nicht so leicht, wenn man nichts hat... --- - Vergewaltigungen in Gefängnissen liegen doch nicht am falschen oder richtigen Personenstand, sondern daran, daß die Aufseher billigen bis fördern, das die Insassen eine Hierarchie errichten und ausüben. Ja. Aber dass Menschen mit Eintragung "männlich" und, z.B. wg Reifensteín, deutlich femininer aussehen als das von einem Mann erwartet wird, in Männergruppen weit überdurchschniittlich sexueller Aggression ausgesetzt sind, das ist schon so.
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« Letzte Änderung: Juni 21, 2010, 15:00:36 von claudia »
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greif niemals in ein wespenennest , doch wenn du greifst, dann greife fest
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Michel
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« Antworten #16 am: Juni 24, 2010, 15:35:48 » |
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Hier sind die Audiodateien von der Ethikratveranstaltung: http://www.ethikrat.org/veranstaltungen/forum-bioethik/intersexualitaet-leben-zwischen-den-geschlechternGlücklicherweise spricht Rüdiger Lautmann, Uni Bremen und Doktorvater von Heinz Voss in der Podiumsiskussion ab ca. 0:36 h. Ansonsten ist das ganze Thema einfach nur verfahren und bringt wie erwartet keine Ergebnisse. Ich betrachte diese als Abschlussveranstaltung mit einer Laufzeit seit nunmehr 11 Jahren: XXY ungelöst. Tendenz grauenhaft. Würde man nur die Ökonomie als Referenzachse mit hinein nehmen, hätte man schon eine ganz andere Debatte.
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« Letzte Änderung: Juni 24, 2010, 21:46:29 von Michel »
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mimi
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« Antworten #17 am: Juni 25, 2010, 05:45:13 » |
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Ich danke allen Beteiligten für Ihren unermüdlichen Einsatz auch mein Leben in geordnete Bahnen bringen zu können.
Nicht ich bin krank sondern der Umgang mit meiner Geschlechtlichkeit!
Zufriedene Menschen brauchen keinen Psychologen usw. oder gar Psychopharmaka. Intersexuelle Menschen können nicht damit zufrieden sein das es sie nicht gibt. Wo ist denn die Selbsthilfegruppe der zufriedenen intersexuellen?
LG
mimi
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Museli
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« Antworten #18 am: Juni 25, 2010, 06:49:27 » |
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Super gemacht, liebe Lucie, liebe Claudia! Bin froh, daß es ein Audioprotokoll gibt. All die vielen Ansätze der letzten 15 Jahre sind hier so umfassend, so treffend, im positiven Sinne "betroffen" ausgeführt, wenn da nicht jeder der Anwesenden des Ethik-Rates einen bleibenden Eindruck behält, ja, dann frage ich mich, ob da noch Menschen sitzen. Also, vielen, vielen Dank an alle Vortragenden, vor allem an Claudia und Lucie ! Hipp, hipp, hurra  P.S. Werde gleich noch weiterhören die Diskussion- bin gespannt.
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« Letzte Änderung: Juni 25, 2010, 06:50:28 von Museli »
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Keiner nenne mich Frau oder Herr(lich).
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Lucie
Member
 
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Geschlecht: 
Beiträge: 289
Mensch
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« Antworten #19 am: Juni 25, 2010, 16:54:08 » |
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